Der Landrat erinnerte daran, dass der erste Entwurf nicht tragfähig gewesen sei, weil der Hang nicht tragfähig ist, und dass man deshalb umplanen musste. Er dankte der Stadt für die gute Zusammenarbeit in dieser schwierigen Phase, in der man gemeinsam den Architekten in Stuttgart habe überzeugen müssen, dass er neu planen müsse. Er sei optimistisch, dass das Projekt jetzt auch zum Erfolg geführt werden könne. Der Bau sei etwas kleiner geworden, halte aber den Kostenrahmen ein und was ganz wichtig sei, die Akzeptanz in der Bevölkerung sei da.
Bürgermeister: Teil der DNA Arnsbergs
Bürgermeister Vogel nannte den Museumsbau ein ganz wichtiges Stadtentwicklungsprojekt, das Arnsberg als kulturelles Zentrum der Region stärke. Der historische Landsberger Hof gehöre zur DNA Arnsbergs. Das Museum werde jetzt zu einem Forum, das Geschichte und Tradition der Region mit moderner Kunst und Kultur verbinde, und damit zu einem Anziehungspunkt für Bewohner und Besucher der Stadt gleichermaßen. Der Landrat sagte, dass der Kreis mit seiner Investition auch auf private Folgeinvestitionen ziele und der Bürgermeister fügte hinzu, dass derzeit ein erfreuliches Erstarken der Gastronomie im Arnsberger Stadtkern zu beobachten sei.
Hohe Erwartungshaltung der Bürger
Museumsleiter Dr. Jürgen Schulte-Hobein sprach von einer unglaublich hohen Erwartungshaltung in der Bevölkerung und großem Interesse, wann es losgeht und wann es fertig wird. Ulrich Bork, Fachbereichsleiter beim HSK, nannte die Termine, wie sie derzeit geplant sind: Eröffnung des Altbaus Ende Februar 2018, Eröffnung des Neubaus Mai 2019.