FDP-Gesundheitspolitikerin besucht Klinikum

Arns­berg. Susan­ne Schnei­der, nord­rhein-west­fä­li­sche Land­tags­ab­ge­ord­ne­te und gesund­heits­po­li­ti­sche  Spre­che­rin der FDP-Land­tags­frak­ti­on, besuch­te vor kur­zem das Kli­ni­kum Arns­berg. Hubert Clo­er, Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der des Kli­ni­kums, Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung, sowie Vol­ker Koch, Geschäfts­füh­rer, gaben einen Ein­blick in die Ent­wick­lung des Kli­ni­kums und stell­ten  Ein­schät­zun­gen zur regio­na­len Kran­ken­haus­pla­nung aus Sicht des Kli­ni­kums dar. Kem­per wies dar­auf hin, dass aus sei­ner Sicht ins­be­son­de­re die inten­siv­me­di­zi­ni­schen Ver­sor­gungs­ka­pa­zi­tä­ten in der Regi­on aus­ge­baut sowie die Ver­sor­gung von Schwer­un­fall­ver­letz­ten, die Trau­ma­ver­sor­gung, in der Regi­on ermög­licht wer­den sollte.

Fragen der speziellen Versorgung älterer Patienten im Mittelpunkt

Beglei­tet wur­de Susan­ne Schnei­der von Fried­helm Wal­ter, Vor­sit­zen­der der FDP-Kreis­tags­frak­ti­on, sowie Horst Kloppsteck, Vor­sit­zen­der der Arns­ber­ger FDP Rats­frak­ti­on. Beson­ders am Her­zen lagen Susan­ne Schnei­der, die ihren Berufs­weg als Kran­ken­schwes­ter begann, Fra­gen der spe­zi­el­len Ver­sor­gung älte­rer Pati­en­ten. Auf deren Behand­lung ist man im Kli­ni­kum Arns­berg näm­lich bes­tens ein­ge­rich­tet. In der Kli­nik für Ger­ia­trie des Kli­ni­kums Arns­berg wer­den jähr­lich ca. 1300 Pati­en­ten sta­tio­när auf den Kran­ken­sta­tio­nen und ca. 350 Pati­en­ten teil­sta­tio­när in der Tages­kli­nik versorgt.
2014.01.12.Logo.KlinikumDank Ein­rich­tung der Sta­ti­on für „Kogni­ti­ve Ger­ia­trie“ kann das Kli­ni­kum Arns­berg ger­ia­tri­sche Pati­en­ten mit kogni­ti­ven Begleit­erkran­kun­gen wie Demenz noch bes­ser ver­sor­gen. Dr. med. Mein­olf Hanx­le­den, Chef­arzt der Kli­nik für Ger­ia­trie, erläu­ter­te: „Die Sta­ti­on für Kogni­ti­ve Ger­ia­trie beinhal­tet umfas­sen­de Ange­bo­te für die beson­de­ren Bedürf­nis­se die­ser Pati­en­ten und ergänzt den inte­grier­ten Ver­sor­gungs­an­satz des Kli­ni­kums als ger­ia­trisch-geron­to­lo­gi­sches Zen­trum. Für best­mög­li­che Behand­lungs­ab­läu­fe arbei­tet die Ger­ia­trie eng mit ande­ren ope­ra­ti­ven und nicht ope­ra­ti­ven Kli­ni­ken des Hau­ses zusam­men. Für eine opti­ma­le Pati­en­ten­ver­sor­gung steht ein ärzt­lich-pfle­ge­risch-the­ra­peu­ti­sches Team mit ver­schie­de­nen Fach­ärz­ten, Fach­pfle­ge sowie The­ra­peu­ten unter­schied­li­cher Fach­rich­tun­gen mit Zusatz­qua­li­fi­ka­tio­nen zur Ver­fü­gung. Die hohe Behand­lungs­qua­li­tät wird dabei durch eine exter­ne Qua­li­täts­si­che­rung über den Bun­des­ver­band Ger­ia­trie geprüft.“  Die beson­de­ren Erfah­run­gen in der Behand­lung älte­rer und mehr­fa­cher­krank­ter Pati­en­ten wer­den im Rah­men der Aus­rich­tung des bun­des­wei­ten Zer­kur-Kur­ses, einer zer­ti­fi­zier­ten Fort­bil­dung für alle Mit­glie­der des the­ra­peu­ti­schen Teams, auch an Kol­le­gen aus ande­ren Kli­ni­ken weitergegeben.

Klinik für Geriatrie: Bedarf in der Region steigt

Schnei­der zeig­te sich beein­druckt von den Ver­sor­gungs­mög­lich­kei­ten der Kli­nik Ger­ia­trie und erkun­dig­te sich, wie die vor­han­de­nen Kapa­zi­tä­ten vor dem Hin­ter­grund der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung ein­ge­schätzt wer­den. Dr. Hanx­le­den infor­mier­te, dass die Kli­nik für Ger­ia­trie am Kli­ni­kum Arns­berg über 58 sta­tio­nä­re Bet­ten sowie 12 tages­kli­ni­sche Plät­ze ver­fügt, der Bedarf in der Regi­on aber dar­über hin­aus geht und steigt.  „Gera­de im länd­li­chen Raum brau­chen wir inno­va­ti­ve Kon­zep­te, um eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung dau­er­haft sicher­zu­stel­len“, so Schnei­der abschließend.

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