Auf dem Gelände befanden sich mehrere Abfallbereiche unter einem Abdach in Vollbrand, zusätzlich hat sich das Feuer auf weitere Abfallcontainer ausgebreitet. Ein massiver Löschangriff wurde vorgenommen. Hierfür war es erforderlich mit vier Leitungen Wasser aus der Ruhr zu fördern. Die Brandbekämpfung fand in der Anfangsphase mittels zwei Wasserwerfern statt, später wurden diese durch einen Wasserwerfer von der Drehleiter und durch einen Schaum-Wasserwerfer sowie weiterer Strahlrohre unterstützt. Die Polizei forderte die Bevölkerung in den betroffenen Bereichen auf, die Fenster geschlossen zu halten. Erst ein Auseinanderziehen des Mülls mittels verschiedener Baumaschinen und Löschen der einzelnen Schichten führten zu dem gewünschten Erfolg.
Schwierige Löschwasserentsorgung
Ein weiterer Schwerpunkt dieser Einsatzstelle stellte die Entsorgung des mit Schaummittel belasteten Löschwassers dar, ein Einleiten in die Ruhr oder das Kanalnetz sollte vermieden werden. Nach Rücksprache mit verschiedenen Behörden, unter anderem der Umweltbereitschaft der Bezirksregierung, entschied man sich, das anfallende Löschwasser durch eine Spezialfirma entsorgen zu lassen. Insgesamt wurden in dem über zwölfstündigem Einsatz 1000 Liter Schaummittel und ca. 2 Millionen Liter Wasser gebraucht.
Aufgrund der Dauer des Einsatzes wurde das DRK Meschede/Eslohe mit der Verpflegung der rund 70 Einsatzkräfte beauftragt.