Klinikum Arnsberg setzt bei Geburtshilfe auf Wachstum

Die seit 2014 par­al­lel lau­fen­de Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin (Kin­der­kli­nik) steht unmit­tel­bar vor dem Abschluss. Der Aus­bau der Eltern­schu­le mit einem ste­tig wach­sen­den Kurs­an­ge­bot für wer­den­de Eltern ist beschlos­se­ne Sache. Dr. Nor­bert Peters, Chef­arzt der Frau­en­kli­nik und Peri­na­tal­me­di­zi­ner am Kli­ni­kum Arns­berg, ver­weist dar­auf, wie wich­tig für die wer­den­den Eltern eine Wand-an-Wand-Lösung  von Geburts­hil­fe und Kin­der­me­di­zin bei der Aus­wahl einer Kli­nik ist. „Die Schwan­ge­ren legen vor allem Wert auf größt­mög­li­che Sicher­heit. Die­se kann nur in Mut­ter-Kind-Zen­tren gewähr­leis­tet wer­den, wo Heb­am­men, Geburts­hel­fer, Anäs­the­sis­ten und Kin­der­ärz­te rund um die Uhr anwe­send sind. Nur so kann auf unvor­her­seh­ba­re Not­si­tua­tio­nen sofort und ohne zeit­rau­ben­den Trans­port mit dem gesam­ten sinn­vol­len ärzt­li­chen Behand­lungs­spek­trum reagiert wer­den“, so Peters und ergänzt: „In unse­rem peri­na­ta­len Schwer­punkt in Hüs­ten kön­nen Früh­ge­bur­ten und Risi­ko­schwan­ger­schaf­ten jeder­zeit betreut wer­den. Für Früh- oder Neu­ge­bo­re­ne, die einer inten­si­ven Über­wa­chung und The­ra­pie bedür­fen, ste­hen spe­zia­li­sier­te Ärz­te, qua­li­fi­zier­tes Pfle­ge­per­so­nal und neo­na­to­lo­gi­sche Inten­siv- und Beatmungs­plät­ze hin­rei­chend zur Verfügung“.

Trend geht zu Mutter-Kind-Zentren

Für Kem­per bestä­tigt die jüngs­te Mel­dung zur Schlie­ßung der Geburts­hil­fe in Men­den den vie­ler­orts beob­acht­ba­ren Trend zur Zen­tra­li­sie­rung in der Geburts­hil­fe. „Nach Ansicht von Prof. Augurz­ky vom Rhei­nisch-West­fä­li­sches Insti­tut für Wirt­schafts­for­schung in Essen, den das Kli­ni­kum Arns­berg in der letz­ten Woche zu Gast hat­te, wird sich in Deutsch­land die Ent­wick­lung zu über­re­gio­na­len Mut­ter-Kind-Zen­tren fort­set­zen. In sei­nen Berech­nun­gen erwar­tet Augurz­ky, dass sich die Zahl geburts­hilf­li­cher Kli­ni­ken von zur Zeit 720 in den nächs­ten zehn Jah­ren auf etwa 370 ver­rin­gern wird. Die aktu­el­le Ent­wick­lung zeigt daher, wie wich­tig unse­re Wachs­tums­stra­te­gie mit ent­spre­chen­den Inves­ti­tio­nen für die Siche­rung der Ver­sor­gung in der Regi­on ist“, so Kem­per abschließend.

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