Mescheder Geburtshilfe zieht um – ab 1. Mai in Hüsten

Rapos schätzt die Arbeits­markt­si­tua­ti­on im HSK nach der plötz­li­chen Schlie­ßung der Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe in Men­den zum Monats­en­de als der­zeit dras­tisch ver­schärft ein. Des­halb sei sie froh, dass bereits ver­gan­ge­nes Jahr jedem ein Anschluss-Arbeits­ver­trag im Kli­ni­kum Arns­berg garan­tiert wor­den sei. „Beson­ders in den letz­ten Mona­ten stand fast die gesam­te Mit­ar­bei­ter­schaft der Abtei­lun­gen hin­ter uns und die­se haben immer wie­der ver­si­chert, dass bis zum letz­ten Tag des Umzugs ver­sucht wird, die Dienst­plä­ne auf­recht zu erhal­ten“, ergänzt Heinz Hückel­heim, Vor­sit­zen­der der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung der Kreis­stadt-Kli­nik. „Dafür sind wir sehr dank­bar, umso grö­ßer ist unse­re Ver­pflich­tung dem Team gegen­über, jetzt nach Fer­tig­stel­lung des vier­ten Kreiß­saal im Kli­ni­kum Arns­berg die Unsi­cher­heit bezüg­lich der zeit­li­chen Pla­nun­gen zu been­den, in aller Ruhe kon­kret zu wer­den und mit gro­ßer Beson­nen­heit die lang­fris­ti­ge Siche­rung der sta­tio­nä­ren Gesund­heits­ver­sor­gung in der Kreis­stadt Mesche­de zu gewährleisten.“

Standort Hüsten baulich und personell verstärkt

„Wir wer­den alles dar­an set­zen, die geburts­hilf­li­che Ver­sor­gung für wer­den­de Eltern in der Regi­on zu sichern“, erklär­te Wer­ner Kem­per, Spre­cher der Geschäfts­füh­rung des Kli­ni­kums Arns­berg. „Um wer­den­den Eltern, die sich in den nächs­ten Wochen nach alter­na­ti­ven Geburts­sta­tio­nen umse­hen, gerecht wer­den zu kön­nen, haben wir am Kli­ni­kum Arns­berg am Stand­ort Karo­li­nen-Hos­pi­tal zuletzt noch­mals kräf­tig in die geburts­hilf­li­che Abtei­lung inves­tiert. Ein vier­ter Kreiß­saal steht kurz vor der Fer­tig­stel­lung. Auch unser Team haben wir auf­ge­stockt. Über wei­te­re per­so­nel­le Ver­stär­kung spre­chen wir der­zeit mit den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern der geburts­hilf­li­chen Abtei­lung des St. Wal­bur­ga-Kran­ken­hau­ses in Meschede.“
Kem­per weist aller­dings auch dar­auf hin, „dass die kran­ken­haus­recht­li­che Ver­la­ge­rung von Mehr­bet­ten noch der kran­ken­haus­recht­li­chen Umset­zung bedarf und auch die vol­le Finan­zie­rung durch die Kran­ken­kas­sen der­zeit noch aus­steht“. Die seit 2014 par­al­lel lau­fen­de Sanie­rung und Moder­ni­sie­rung der Kli­nik für Kin­der- und Jugend­me­di­zin ste­he jetzt eben­falls unmit­tel­bar vor dem Abschluss. Der Aus­bau der Eltern­schu­le in Mesche­de mit einem ste­tig wach­sen­den Kurs­an­ge­bot für wer­den­de Eltern sei eben­falls gemein­sa­me Zielsetzung.

Kliniktausch liegt noch im Entscheidungsverfahren

Der ange­streb­te Dis­zi­pli­nen­tausch – Uro­lo­gie nach Mesche­de und Gynäkologie/ Geburts­hil­fe in das Kli­ni­kum Arns­berg – lie­ge zur Ent­schei­dungs­vor­la­ge an das Minis­te­ri­um jetzt bei der Bezirks­re­gie­rung Arns­berg, so die Ver­tre­ter der bei­den Kran­ken­häu­ser wei­ter. Wann die­ser rea­li­siert wer­de, sei immer noch offen. Nach­dem die­ser bereits in dem Regio­na­len Pla­nungs­kon­zept der Kran­ken­kas­sen vor­ge­se­hen war, hän­ge es jetzt an dem wei­te­ren Pla­nungs­vor­schlag, den die Bezirks­re­gie­rung dem Minis­te­ri­um vor­le­gen wer­de. Bei­de Kli­nik­trä­ger woll­ten daher ver­su­chen, durch Gesprä­che den Fort­gang die­ses Pla­nungs­ver­fah­rens wei­ter vor­an­zu­trei­ben. Bis es soweit sei, arbei­te die Gynä­ko­lo­gi­sche Abtei­lung im St. Wal­bur­ga-Kran­ken­haus wie bis­her weiter.

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